Tourenprogramm gesamt Sektion
So 1. März 2026
Balmhorn von Sunnbüel
Sa 28. Feb. 2026
Wildhorn
Wildhorn 3250m
Früh morgens ging es mit dem Zug bis hinterst ins Simmental und weiter mit dem Alpintaxi von Lenk bis Hubelmatte. Ab dort liefen wir zunächst durch die schöne Winterlandschaft auf das Iffighore 2378m wo wir eine wohlverdiente Pause einlegten und schon mal das Ziel für den nächsten Tag in Augenschein nehmen konnten. Bei der kurzen aber sehr schönen Abfahrt zum Iffigsee konnten wir uns schon mal mit den Schneeverhältnissen vertraut machen, die durch die warmen Verhältnisse sehr gut waren.
Angekommen in der Hütte gab es erst mal den besten Apfelkuchen weit und breit und ein paar Interessante Diskussionen über die Tourenplanung und Einschätzung der Lawinengefahr, welche für unseren Gipfeltag zum Glück mit einem glatten 2er bewertet wurde.
Nach einer Erholsamen Nacht starteten wir um 7 Uhr, zunächst mit guter Sicht und dann durch dichten Nebel über den Chilchigletscher. Die Schlüsselstelle mit der Steilstufe Richtung Wildhornglescher war mit den grossen Gruppen, die an diesem Tag unterwegs waren, ein Nadelöhr, welches ein bisschen Geduld abverlangte.
Kurz vor dem Gipfelhang klarte der Nebel nach und nach auf und der wunderbare Blick über die Walliser und Berner Riesen wurde enthüllt. Gemeinsam erreichten wir das Wildhorn 3250m, welcher dank dem Nebel heute keine Heliflüge für Skitouriste erlaubte.
Die Abfahrt zurück bis zur Hütte war ein voller Genuss, welches für den sehr Anspruchsvollen Harschdeckel bis zurück zur Iffigenalp entschädigte. Mit dem Alpentaxi wurden wir wieder nach Lenk gefahren wo wir am Bahnhof noch einen wunderbaren Cafe trinken konnten bevor es mit dem Zug zurück nach Biel ging.
Merci Charlotte, Nadja, Fiona, Alexandra, Luisa, Andreas und Paulina für die tolle Tour
Tourenleiter Thomas
Sa 28. Feb. 2026
Schneeschuh-Wochenende Schwarzwaldalp (Grindelgrat, Wildgärst o.a.)
Am Samstag Morgen brachte uns das Alpentaxi vom Bahnhof Meiringen auf die Schwarzwaldalp - wir deponierten etwas Gepäck auf der Brochhütte SAC und nahmen noch ein schnelles Kaffee auf der Hüttenterasse bei Sonnenschein, bevor wir zum Grindelgrat aufbrachen - schon jetzt war es sehr warm und der Schnee bereits schwer – überhaupt hatte es deutlich weniger Schnee als erwartet. Wir wurden nach dem Aufstieg mit einer genialen Aussicht vom Grindelgrat belohnt.
Mit dem Abstieg hatten einige im schweren Schnee etwas zu kämpfen, nach einer kurzen Pause gab es noch eine kleine LVS Übung, bevor wir zu Kaffee und zum z’Nacht wieder in der Hütte eintrafen.
Am Sonntag verzichteten wir aufgrund der NassschneeSituation, dem Nebel und der bedeckten Nacht (und der für uns mit Schneeschuhen sehr langen Tour) auf den Wildgärst und auch auf den Bandspitz und wählten Plan C - eine Runde über Oberläger zunächst stimmungsvoll durch den Wald, dann über den Grat im Nebel auf die grosse Scheidegg (mit Varianten soweit es die Wildschutzzone zuliess) - dort zeigte sich dann auch wieder die Sonne und der freie Blick auf Grindelwald - für den Rückweg blieb uns aufgrund der WildschutzBeschränkungen nur die ausgesteckte Route zurück zur Brochhütte - die landschaftlich aber dennoch ein Genuss war. Auf der Hütte durften wir die - ziemlich lange - Wartezeit bis zur Abfahrt des Taxis nochmals mit Bier oder Kaffee und Kuchen überbrücken und die Sonnenterrasse ausgiebig geniessen. Danke an die Hüttenwarte Res und Heidi für die herzliche Bewartung.
Und: Danke für das sehr schöne Wochenende an Steffen, Monika, Iluna, Torsten, Marianne.
TL Sabine :)
Sa 28. Feb. 2026
Durch die Felsen von Orvin (T4+)
So 22. Feb. 2026
Skitourenwoche im Vinschgau (Südtirol) 22.2. - 28.2.2026
So 22. Feb. 2026
Skitourenwochenende rund um Schwarenbach
Tagestour Diemtigtal statt 3 Tage Schwarenbach
Wegen der grossen Lawinengefahr der letzten Woche war die geplante dreitägige Tour rund um Schwarenbach nicht möglich. So fuhren wir dennoch einen Tag ins schöne Diemtigtal.
Aus dem Meniggrund ging es unterhalb vom Niderhore in den noch unverspurten Hang südlich der Geissflueh. Nach einer Pause und übung zum Schaufeln eines Notbiwaks ging es nochmal auf den Gestelegrat, dort wurde der Schnee jedoch schon sehr schwer. Dennoch meisterten wir noch ein paar schöne Schwünge bis ins Tal.
Merci Max, Sabine, Nadja und Ralf für den schönen Tag
Tourenleiter Thomas
Sa 14. Feb. 2026
Simmental - Chumi
Das Wetter war über die Tage wechselhaft. Nur der Sonntag versprach ein Sonnenfenster. Mit 3 motivierten Skitourengänger wagten wir den Schritt in die in Nebel gehüllte Landschaft. Vorab: Es hatte sich gelohnt. Oberhalb von Zweisimmen stiegen wir auf und durften den frisch gefallenen Schnee mit den Skier durchkämmen. Als Team entschieden wir uns dann für den Fromattgrat anstatt Chumi. War vielversprechender in Sache Abfahrt und Sonnenfenster. Alleine durchzogen wir die Lanschaft und kreuzten viele Tierspuren unterwegs. Der Übergang zum Gipfel war mystisch vom Winde beschaffen worden. Auf dem Fromattgrat konnten wir uns der Aussicht erfreuen und nutzen das Sonnenfenster für die Pulverabfahrt. Der nachträgliche Aufstieg belohnt nochmals eine schattigen Hang und ungespurt. Die Schneedecke reichte aus um bis zum Fahrzeug zu fahren.
Sa 7. Feb. 2026
Eisklettern Aufbau / Cascade de glace perfectionnement
Fr 6. Feb. 2026
Skitouren DAYS - Bergün Kesch-Hütte, (ÖV)
Skitourentage rund um die Keschhütte
Aufgrund der erheblichen Lawinengefahr (Stufe 3+) beschränkten wir uns auf moderate Touren bei strahlendem Sonnenschein.
Eine besondere Überraschung war der Empfang des Kamerateams von «SRF-Hüttengeschichten» am Freitag beim Hüttenzustieg, die Ausstrahlung ist für das Jahr 2027 geplant, wir sind sehr gespannt.
Die zahlreichen Spontanlawinen sowie die wiederholt wahrnehmbaren «Wumm- bzw. Knallartige- Geräusche» zwangen uns zu einer sehr defensiven Tourenwahl. Die äusserst angespannte Lawinensituation wurde uns in der Hütte deutlich vor Augen geführt!
Mit Fernglas und Fernrohr konnten wir den Abgang eines Schneebretts live beobachten, in das fünf Personen involviert waren. Zwei davon wurden mitgerissen und teilverschüttet. Glücklicherweise mussten wir weder externe Hilfe anfordern noch selbst Hilfe leisten.
Die vorgesehene Ausfahrt/Überschreitung via Sertigpass nach Davos konnte nicht durchgeführt werden. Stattdessen unternahmen wir am Sonntag eine abwechslungsreiche Rundtour um das Piz-Forun- und Piz-Murtelet-Massiv mit Talausfahrt durch das Val da Ravegs-ch.
«Patgific Skitourentage»
Frank
Do 5. Feb. 2026
Skitour Voralpen - Bunderspitz 2546m o.Ä
Da das Wetter für den Freitag leider sehr schlecht angekündigt war haben wir die Tour einen Tag nach vorne verschoben. Vielen Dank an die die noch verschieben konnten.
So ging es dann bei schönem Wetter schon am Donnerstag auf die Bunderspitz. Der Schnee zu Beginn liess noch zu wünschen übrig, weshalb wir ab und an die Ski tragen mussten, aber oben rauswurde es dann immer besser. Den Gipfel sind wir dann ohne Ski hoch gelaufen, da es doch ordentlich abgeblasen war. Für unser Gipfel Zmittag hat dann sogar noch der Wind abgestellt und so konnten wir die super Aussicht richtig geniessen und schon mal die nächsten Touren ins Auge fassen. Ein bisschen guten Schnee auf der Abfahrt haben wir auch noch finden können, bis nach einem kleinen Sturz von Andreas leider seine Bindung versagt hat. Mit ein paar Voile Straps konnten wir jedoch die Bindung improvisiert fixieren und so die restliche Abfahrt meistern.
Merci Andreas, Sabine und Naja für den schönen Tag
Tourenleiter Thomas
Fr 30. Jan. 2026
Skitour für Geniesser im Diemtigtal
Unsere Gruppe von sechs Personen waren heute auf dem Meniggrat. Bei leichtem Schneefall haben wir das Ziel erreicht. Im oberern Teil bis zum Bergrestaurant Sennhütte 1594m hatte es schönen Pulverschnee. Weiter unten wurde der Schnee schwerer und die Unterlage unstabiler.
Schönes Wintererlebis. Vielen Dank an alle Teilnehmer. Gruss Rico.
Unsere Gruppe von sechs Personen waren heute au ...
Sa 24. Jan. 2026
Skitour Voralpen - Mariannehubel 2155m o.Ä.
Für meine erste selbstgeführte SAC Skitour waren die Bedingungen wunderbar:
genug Sonne, genug Schnee und eine super motivierte Gruppe.
Ziel war der Mariannehubel im schönen Diemtigtal. Entspannt ging es los durch
die schöne Winterlandschaft bis wir pünktlich zur Frühstückspause von der
Sonne begrüsst wurden. Weiter ging’s mit ein paar Spitzkehren den Hang
Richtung Gipfel den wir dann ohne Ski die letzten Meter hoch gestiegen sind.
Bei bester Aussicht genossen wir unsere wohlverdiente Pause, bevor es dann
bei guten Bedingungen in die Abfahrt ging. Mit dem wenig Neuschnee aus der
Nacht war dies ein voller Genuss, und so konnten wir das Bier in der Beiz
danach voll geniessen.
Besten Dank an Oli, Santiago, Paulina, Fabian, Benedikt, Fiona, Albert und Max
für den schönen Tag.
Tourenleiter Thomas
So 18. Jan. 2026
Chaiserstuel
Mariannehubel anstelle Kaiserstuhl – wir waren dort an diesem Sonntag sicher nicht alleine unterwegs ;) – und standen sogar gemeinsam mit der Skitourengruppe SAC Biel auf dem Gipfel :) (siehe das Foto von Frank)- insgesamt eine schöne Tour, bei gutem Wetter und noch ausreichend Schnee, danke an alle, die dabei waren. Sabine.
So 18. Jan. 2026
Skitour Berner Oberland II (TL Anwärter)
Mariannehubel
Skitour mit Tourenleiteranwärter «Testing Tour»
Wetter, Schnee und Gruppe «TOLL»
Bei wunderbarem Wetter – oben blau und unten grau – duften wir eine wunderschöne Skitour auf den Mariannehubel (2156 M.ü.M) erleben.
unsere Berge mit Freunden – «was willst du mehr»
Michiel führte die Tour nur mit der Karte (ohne Track und Natel), von A-Z…. viele Fragen beantworten, Gruppe organisieren, LVS Check, Auf- und Abfahrt organisieren – toller Job Michiel!
Merci d'être venu de Delémont – pfuiti aus Österreich, Deutschland, Kolumbien, Argentinien und Biel/Büren.
Gipfelfoto mit unsere großartigen Schneeschuhgruppe “Sabine…. wir waren vor euch auf dem Summit”
Frank
So 18. Jan. 2026
Tiefschneekurs für Fortgeschrittene
SAC‑Tiefschneekurs Andermatt
Der diesjährige SAC‑Tiefschneekurs führte uns nach Andermatt. Leider zeigte sich das Wetter von seiner herausfordernden Seite: Dichter Nebel, garstige Verhältnisse und ein spannendes Lawinenbulletin begleiteten uns über weite Teile des Kurses. Gerade diese Umstände machten die Ausbildung jedoch besonders praxisnah und realistisch.
Geleitet wurde der Kurs vom erfahrenen Bergführer Johnny Müller, der mit viel Ruhe, Fachwissen und Humor durch die Tage führte. Am Morgen war bei vielen Teilnehmenden noch eine gewisse Unsicherheit spürbar – sowohl im Umgang mit der Technik als auch mit den äusseren Bedingunen. Doch mit jeder Übung, jeder Abfahrt und jedem sehr kurz gehaltenen Theorieblock wuchs das Vertrauen. Trotz der anspruchsvollen Wetterbedingungen kam der Lernfaktor nicht zu kurz. Im Gegenteil – Nebel und schlechte Sicht zwangen uns zu präzisem Arbeiten und sauberer Technik. Genau das machte den Kurs aus meiner Sicht wertvoll. Besonders erfreulich war zu beobachten, wie sich das Niveau der Gruppe im Verlauf des Tages deutlich steigerte: Am Abend waren die Teilnehmenden, der Müdigkeit zum Trotz, klar stärker und sicherer unterwegs als noch am Morgen.
Fazit: Ein intensiver, lehrreicher Tiefschneekurs mit spürbarem Fortschritt bei allen Teilnehmenden – Es ist noch keiner Meister vom Himmel gefallen (vielleicht aber über die Zahlreichen Steinfallen auf den Variantenabfahrten =P)
P.S. Danke Anthal für die Organisation und vor allem danke unserer Sektion welche sich finanziell am Bergführer beteiligte, wir Teilnehmende schätzen dies sehr!
Sa 17. Jan. 2026
Stand oder ähnlich (für Einsteiger und Geniesser)
12 Teilnehmer machten sich relativ früh bei mässigem Wetter auf den Weg zum Meniggrat. Es waren wenig Leute unterwegs und wir erreichten den Gipfel stressfrei. Dann feierten wir den Geburi von Klaar! Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
Die Bedingungen in der Abfahrt waren gar nicht so schlecht und wir fanden sogar noch etwas Tiefschnee. Nur den letzten Hang fuhren auch die hartgesottenen Tourengänger auf dem Fahrsträsschen ;-).
Es war auch die erste Tour von Luca, super gemacht.
Roland unterwegs mit Myrta, Michu, Klaar, Lis, Glenn, Ruben, Luca, Sabine, Nadja, Hula, Claudia
So 11. Jan. 2026
LVS-Training - Schneeschuhe
Dank dem vergleichsweise vielen Schnee auch im Jura konnten wir den Kurs in der Umgebung des Jurahauses durchführen: LVS-Suche, Sondieren Schaufeln (auch wenn dafür der Schnee etwas mehr hätte sein können...) und Organisation der Gruppe / Ablauf am Unfallort. Zum Abschluss gab es noch ein Szenario mit 2 Verschütteten, um den Ablauf nochmal zu üben. – Ich hoffe, für alle ein lehrreicher Kurs, danke an alle fürs mitmachen! - Und nicht zu vergessen die tolle Verpflegung im Jurahaus mit Suppe, Kaffee und Kuchen – danke an die Hüttenwarte Lorenz und Esther! Sabine.
So 11. Jan. 2026
Skitour JURA - Chasseral
Skitour – JURA “Chasseral”
endlich Schnee im Jura – auf unseren “Hausberg” den Chasseral, auf dem wunderschön verschneiten Winterwanderweg/Schneeschuhweg eine für viele die erste Skitour im 2026.
Wiederum eine tolle Truppe, danke fürs Mitkommen und geniessen, schön seid ihr von Neuchâtel und aus der ganzen Region mitgekommen.
Das Wetter konnte ich für “einmal” nicht beeinflussen, dafür hatten wir wieder einmal die Gelegenheit auf den Chasseral zu gehen.
auf noch viele Touren mit unserer Sektion Biel/Büren
So 11. Jan. 2026
LL-Tour Jura oder Gantrischgebiet
LL-Tour klassisch im Jura vom 11.1.2026
Teilnehmer/innen: Marianne Stüssi, Susan Hiltbrand, Jab Foniok, Ueli Hug (TL)
An-/Rückreise: Mit PW (09:00 Rüti ab, 16:30 zurück in Rüti)
Wetter/Schnee/Loipe: 40 – 50 cm neuer Pulverschnee (v.a. vom Vortag), Beginn im Nebel und Rückkehr im Nebel, dazwischen ca. 2 Std. strahlendes Winterwetter bei leichter Bewölkung, Temperatur um 0°C, Loipen gut gespurt, Ausnahme: Vom Zentralplatz bis zum Jurahaus musste selbst gespurt werden (wie früher...).
Route: Ab LLZ erreichen wir via Bison Ranch, “Wädli” und Zentralplatz unterhalb von Punkt 1323 das Jurahaus des SAC Biel, wo wir uns verpflegen. Anschliessend geht’s via Zentralplatz an der Métairie de Gléresse und der Métairie du Bois Raiguel vorbei wieder zum Zentralplatz, von wo aus wir die Abfahrt zum LLZ, dem Anfangs- und Endpunkt, in Angriff nehmen. Dank dem pulvrigen Neuschnee ist diese nicht allzu schnell.
Dauer: Inkl. Pausen rund 5.5 Std. (10:30 – 16:00 Uhr), Länge: 15.8 km, Auf-/Abstiege: je 346 m. Die vorgängige Miete der LL-Ausrüstung für Susan nahm ca. ½ Std in Anspruch.
Spezielle Anmerkung: Das Jurahaus wurde an diesem Sonntag durch Esther und Lorenz Scherler hervorragend bewartet. Suppe und Wurst sowie der Birnenkuchen schmeckten bestens.
Fr 26. Dez. 2025
Weihnachtsskitour
Weihnachts- Skitour
Weihnachtsskitour mit nun mehr Traditionscharakter…
Eine tolle, heterogene und überregionale Gruppe (CAS Neuchâtel) – von Jung bis mehr Jung….
Bei wunderbarem Wetter – oben blau, unten grau – konnten wir nach den Weihnachtstagen den Alltag und die Sorgen im Tal lassen. Dieser Tag in den Bergen hat Allem in Herz und Seele gutgetan und neue Energie geschenkt.
schön war`s mit euch zusammen – DANKE
Mi 24. Dez. 2025
Weihnachtsapéro im Chalet Sunneschyn (Pre d Orvin)
Trotz der bescheidenen Bedingungen mit starker Bise, einer dichten Hochnebeldecke und keinem Schnee, machten wir uns zu sechst auf eine knapp zweistündige Wanderung.
Unser Ziel war das gemütliche Chalet Sunneschyn, wo wir einen wohlverdienten Stopp einlegten. Das Highlight war der gemeinsame Apéro, bei dem wir in entspannter Atmosphäre mit rund 20 SAC-Mitgliedern plauderten und diskutierten.
Es war eine herzliche und angenehme Runde. Ein herzliches Dankeschön an Trudy und Hans, für die Bewirtung und für die warme Stube und all den feinen und leckeren «Häppchen» zu Apéro.
Frohe und besinnliche Festtage
Sa 13. Dez. 2025
Haute route du Simmental oder wo grad Schnee
Kraxeln statt Fellen: Ersatztour über die Grande Arête du Raimeux mit Ausbildung Kurzes Seil.
Bomben Wetter über dem Nebelmeer.
Diese Tour ist jedes mal wieder einen Genuss. Der krönende Abschluss dann der Kaffe mir dem feinen Zwetschgenwasser in der Cabane du Raimeux! (und der Kuchen)
Sa 8. Nov. 2025
Höhlentour Nidlenloch
Sieben motivierte Teilnehmer machten sich auf den Weg zur Höhle Nidlenloch am Hinteren Weissenstein – mit dem gemeinsamen Ziel, den Bieberschacht zu erreichen, rund 280 Meter unterhalb des Eingangs.
Nach einem Kaffee im Restaurant prüften wir im Umkleideraum unser Material und verteilten die Seile auf unsere Rucksäcke.
Insgesamt trugen wir neben der Kletterausrüstung gut 200 Meter Seil mit in die Tiefe und haben davon tatsächlich 170 Meter eingehängt, um die zahlreichen Abseilstellen zu überwinden. Die Tour führte über viele Seillängen, durch enge und nasse Gänge, vorbei an wunderschönen Steinformationen, die immer wieder zum Staunen einluden. Besonders eindrücklich waren die Momente, in denen wir uns in komplett schwarze Schächte abseilten – das Licht der Stirnlampe verlor sich rasch im Nichts, und die Welt bestand nur noch aus Fels, Seil und Konzentration.
Nach etwa vier Stunden in der Tiefe erreichten wir unser Ziel, den Bieberschacht, und begannen danach den langen Rückweg. Der Aufstieg dauerte nochmals rund fünf Stunden und verlangte der Gruppe alles ab. Das rhythmische Summen der Mission-Impossible-Titelmelodie half, die Motivation hochzuhalten, während wir uns Seillänge für Seillänge wieder nach oben arbeiteten.
Ein besonderes Dankeschön gilt Frieda, die nach viel Klettern, Kraxeln und Kriechen Schmerzen im Knie bekam und in der Forsterhalle wartete, damit die anderen die Tour weiterführen konnten. Auf dem Rückweg holten wir sie dort wieder ab, und alle waren erleichtert, sie wohlauf anzutreffen. Ihr Durchhaltevermögen und ihre Geduld, alleine in völliger Dunkelheit auszuharren, verdienen grossen Respekt.
Als wir die Höhle schliesslich wieder verliessen – die Sonne war inzwischen längst untergegangen und nur noch die letzten Reste des Tageslichts sichtbar –, kehrten wir zum Restaurant Hinterer Weissenstein zurück. Dort genossen wir ein wohlverdientes Znacht, das nach der langen, nassen und anstrengenden Tour kaum besser hätte schmecken können. In gemütlicher Runde verbrachten wir noch eine schöne Zeit zusammen, liessen die Erlebnisse Revue passieren und feierten ein wenig das gemeinsame Abenteuer.
Auch wenn die Höhle überwiegend trocken ist, bleibt der feine Höhlenschlamm überall haften: an Hosen und Jacken, an den Handschuhen, im Gurt, und besonders an den langen Seilen, die sich wie schwere, braune Schlangen aus der Tiefe zurück ans Tageslicht winden. Entsprechend gehört das Säubern der Ausrüstung untrennbar zur Nachbereitung – Schrubben, Spülen und Trocknen, bis der letzte Rest Höhle wieder aus Kleidung, Seil und Material verschwunden ist.
Danke an euch Teilnehmer, ihr habt die Tour zu einem besonderen Erlebnis gemacht.
Sa 1. Nov. 2025
FK für Tourenleiter - Führungsmodul
Sa 25. Okt. 2025
Neumitgliederanlass
NEU-MITGLIEDER-ANLASS
Herzlich willkommen bei uns, liebe Neumitglieder.
Schön seid ihr so zahlreich zum Neumitgliederanlass erschienen. Merci Trudy und Hans für die herzliche Begrüssung und Vorstellung im Berghaus Sunneschyn und für den feinen Apfel für den weiteren Weg ins Jurahaus. Merci Charlotte «Charly» und dem ganzen Team Jurahaus für den ebenfalls herzlichen Empfang und die Verköstigung.
Vorstand Biel und Büren
Di 21. Okt. 2025
Schalenstein Stedtliberg-Eichwaldpfad
Bilder von Sophie und Elisabeth, wir waren nur eine kleine Gruppe 7 Wanderinnen (leider zwei Absagen).
Sa 18. Okt. 2025
Herbstwanderung Tessin: Gaggio und Cima dell Uomo
Spontantour im Tessin – am Samstag wanderten wir bei besten Wetter zur Cap. Albagno – nach Kaffee und Kuchen noch auf den Gaggio, wo wir ausgiebig die Sonne und Aussicht genossen haben. – Am Sonntag ging es dann im Nebel, dafür auf interessanten Wegen zur Cima dell Uomo und über die Hütte wieder zurück. Ein cooles und “entspanntes” Wochenende, merci an alle, die dabei waren. – Sabine.
Sa 27. Sept. 2025
Alpinwanderung Grande Arête T5/III bei Moutier
Alpinwanderung Grande Arête T5/III bei Moutier
So 14. Sept. 2025
Klettern Jura
Di 9. Sept. 2025
Hinteregg
Schlechtes Wetter und dazu keine Anmeldung. Tour nicht durchgeführt.
Schlechtes Wetter und dazu keine Anmeldung. Tou ...
Sa 6. Sept. 2025
Wasenhorn - Punta d'Aurona
Nach der ÖV-Fahrt in den übervollen Zügen ins Wallis und nach einem Kaffee auf dem Simplon, befanden wir uns sehr schnell alleine in der wunderbaren Natur. 3 Stunden passierten wir Suonen, Bäche und Brücken bis wir in der Wasmerlicke standen. Dort seilten wir uns an. Am kurzen Seil, mal gehend, mal kletternd, bewegten wir uns stetig dem Gipfel entgegen, bis wir gegen 16:00 Uhr den Gipfel des Wasenhorns erreichten. Die Mühe wurde mit einem grandiosen Panorama belohnt.
Der Abstieg sah von oben anspruchsvoller aus, als er letztlich war. Trotzdem forderte das lose Gestein unsere Konzentration. Wie geplant waren wir um halb Sechs bei der gemütlichen Monte Leone Hütte. Genau rechtzeitig, um den Willkommens-Tee und ein Bier auf der Terrasse an der Sonne zu geniessen.
Nach der Nacht auf der kleinen und gemütlichen Hütte, hiess es um 6:00 aus den engen Betten aufstehen, rein in die Bergschuhe und Abmarsch Richtung Italien. Gleich zu Beginn der erste Nervenkitzel: Beim Klettersteig hinunter auf die Alpe Veglia bewahrheitete sich der Eintrag in der SAC App, dass die letzten Eisenbügel nach einem Gewitter weg sind. So hiess es alle schnell abseilen und weiter auf dem weglosen Geröll. Leider ist der eingezeichnete Gletscher komplett weg. Der Anstieg hoch zur Furggubäumlicke war steil und streng, jedoch die Landschaft wild und ursprünglich, was wir auf der gesamten Tour sehr genossen. Auf den 9 Stunden Tour trafen wir nur noch drei einheimische Bergsteiger an.
Dann, auf dem Weg zum Furggubäumhorn (Punta d'Aurona), plötzlich Bewegung zwischen den Felsen: Steinböcke...und viele! Erst schauten sie neugierig, dann zogen sie sich gemächlich zurück, als wir näher kamen. Ein beeindruckender Moment.
Etwa 200 Höhenmeter unter dem Gipfel hiess es: anseilen. Die letzten Meter kletterten wir, mit festen Griffen und gutem Fels in der warmen Sonne. Gut gesetzte Bohrhaken machten sowohl die Kletterei als auch das anschliessende Abseilen sicher und angenehm - ein Genuss.
Nach einer verdienten Mittagspause auf der Licke wartete der letzte Abstieg: Noch einmal loses Geröll, ein einfacher Klettersteig und über 1000 Höhenmeter hinunter. Es folgte bald ein wunderbarer Pfad durch Wiesen mit Millionen von Heidelbeeren und vielen Schatten spendenden Lärchen zur Bushaltestelle Berisal. Die wir zufrieden um 16:00, wie geplant, erreichten.
Sa 6. Sept. 2025
Wildi Frau - Schwarzhore - Blüemlisalphütte
...sooo schön war's - bestes Wetter diesmal, traumhafte Landschaft und bereits ein bisschen neuer Schnee :) - und eine tolle Gruppe!
von der Griesalp aus machten wir uns bei sonnigem Wetter auf den Weg, an der oberen Bundalp und am kleinen Bundstock vorbei bis in den Sattel, wo uns uns ein traumhafter Blick auf die Blüemlisalp - bereits mit frischem Schnee - erwartete. Von hier aus ging es den Grat entlang, mit kleinem Abstecher zum Schwarzhorn, zum Hohtürli von dort aus den letzten Höhenmeter zur Blüemlisalphütte. Nach einem erfrischenden Getränk haben wir ausgiebig die Abendstimmung genossen, sogar ein Fuchs schaute noch an der Hütte vorbei auf der Suche nach Essbarem...
am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zur Wilden Frau - die mittlerweile hart gefrorene dünne Schneeschicht stellte eine zusätzliche kleine Herausforderung an den Kraxelstellen dar, die aber alle souverän gemeistert haben -
umso schöner zeigte sich das Gipfel Panorama - nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns an den Abstieg... Ein kurzer Zwischenstopp an der Hütte (noch mal Gelegenheit zu Kaffee und Kuchen) - der Abstieg zum Öschinensee – hier durfte ein kühles Bad natürlich nicht fehlen ;) - und schliesslich noch die letzten Höhenmeter hinab nach Kandersteg...
es war ein tolles Wochenende, danke an alle fürs mitkommen, für die tolle Stimmung, und Myrta für die super Zusammenarbeit! Sabine.
Sa 6. Sept. 2025
Themenwanderung Attiswil-Welschenrohr
| Terilnehmer/innen | Urs Kleiber, Marina Wyss, Charlie und Therese Ziegler, Ueli Hug (TL) | |
| Auf-, Abstieg / Zeit | 14.9 km, 867 m Auf- und 652 m Abstieg, reine Marschzeit 5 h 40 Min., inkl. Pausen und Besichtigungen 7.5 Std. | |
| Unterkunft / Verpflegung | Mittagessen im Rest. Vordere Schmiedenmatt, Zwischenverpflegung aus dem Rücksack | |
| Karten | https://schweizmobil.ch/de/tour/1885848454 (bitte in Browser kopieren) | |
| Route / Details | Um 07:46 Abfahrt mit Bus Haltestelle Städtli, Büren. Ab Solothurn erreichen wir um 08:28 Attiswil (463 müM) mit Zug. Von dort aus wandern wir zum Bleuerhof, wo wir einen von weltweit heute insgesamt rund 30 sog. Weltäckern besichtigen. Hier werden auf 2’000 m2, das ist die durchschnittlich jedem Erdenbürger zur Verfügung stehende Ackerfläche, die 50 wichtigsten Kulturpflanzen der Welt proportional zu ihrem Anteil an der gesamten Ackerfläche angebaut. Die Zukunftstiftung Landwirtschaft mit Sitz in Bochum D will hier aufgezeigen, dass auf dieser Fläche theoretisch mehr als genug Nahrungsmitel nachhaltig produziert werden können, um einen Durchschnittsmenschen zu ernähren (ein Durschnittseuropäer verbraucht rund eine Tonne Lebensmittel im Jahr). Nach dem Weltacker geht's in meist sanftem Aufstieg durch Feld und Wald weiter. Wir kommen an einem Ricola-Kräuterfeld vorbei, das gerade beerntet wird und treffen bei einer Brätlistelle am Waldrand, wo wir eine Pause einlegen, den in Büren aufgewachsenen Beat Witschi, den Partner der ehemaligen Bürener Pfarrerin Sandra Begré. Den höchsten Punkt der Tour erreichen wir bei der Bättlerchuchi, wo wir 2 Kletterer antreffen. Wir erreichen kurze Zeit später die Vordere Schmiedenmatt, wo wir ein währschaftes Mittagessen zu uns nehmen (die mitgebrachte Verpflegung bleibt aufgrund eines einstimmig gefassten Beschlusses im Rucksack). Der Abstieg nach Welschenrohr ist noch sanfter als der Aufstieg. Er führt uns kurz vor Schluss durch ein ca. 100 ha grosse Wisentgehege. Der Verein “Freunde Wisent Thal” überprüft dort während 10 Jahren, ob die Auswilderung des Wisents bzw. eurpäischen Bisons auch im Jura möglich wäre. Diese Tierart war einst in fast ganz Europa heimisch, zu Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch in freier Wildbahn ausgestorben und hat nur noch in Zoos überlebt. Mittlerweile wurde er in Polen, Weissrussland und Rumänien wieder erfolgreich ausgewildert. Das Projekt in Welschenrohr begann vor 3 Jahren mit 5 Wisenten. Mittlerweile sind es durch Vermehrung bereits 11, wobei einer auch schon erlegt worden ist. Während der 10-jährigen Versuchperiode soll die “Test-Herde” auf bis zu 25 Wisente anwachsen. Das Gehege ist während den ersten 5 Jahren durch ein 2.5 m hohen Zaun umgeben. Dieser soll dann entfernt und durch einen virtuellen Zaun ersetzt werden. Dieser wird eine ca. 7 Mal grössere Fläche einschliessen als der heutige Zaun. Die heute schon mit GPS-Halsband besenderten Tiere sollen in der Nähe des virtuellen Zaunes durch immer laufter werdende Töne vor diesem gewarnt und schliesslich durch einen Stromstoss an der Überschreitung desselben gehindert werden. Dank einem Hinweis des Wisent-Rangers Benjamin Brunner bekommen wir kurz vor Verlassen des Geheges im Solmattwald noch 2 Wisente zu Gesicht, leider im dunkeln Wald auf ca. 50 m Distanz. Da wir uns den Tieren nicht näher als 50 m nähern können und den Weg sowieso nicht verlassen dürfen, können mit dem Smartphone keine brauchbaren Fotos gemacht werden. Wir erreichen die Bus-Haltestelle Welschenrohr Zentrum gerade noch rechtzeitig, damit wir um 15:50 mit Bus/Zug via Moutier die Heimreise antreten zu können. Um 16:57 sind wir wieder in Büren. | |
So 31. Aug. 2025
Stockhorn Westgrat
Sa 30. Aug. 2025
Klettern Engelhörner
Samstag: klettern Staldenflue (5c...6c) bei wechselhaftem Wetter, Aufstieg zu Engelhornhütte
Sonntag: klettern MSL in Engelhörnern (Schneewittchen 5c...6a, Simeler Überschreitung 3...4, Gagelfänger 5b...6b) bei gnadenlos schönem Wetter
Sa 16. Aug. 2025
Familientour Britanniahütte
Mit sechs Jungs von 6 bis 13 Jahren und uns drei Eltern gings es am Samstag los Richtung Saas Fee bis zum Mast 4. Dort angekommen konnte die Jungmannschaft sich stärken und spielen. Die ersten Meter auf der Skipiste hochwandern fanden nicht alle Kinder gleich interessant, was zu verstehen war. Jedoch als der erste Schnee da war und die Eltern Mal eine Dusche mit Schneebällen bekamen, war die Welt wieder in Ordnung. Nach der Überquerung des Egginerjochpasses waren die angekündigten Gletscherseen dort und luden zur Pause ein. Die Jungs waren motiviert Längen zu schwimmen, aber der Preis wurde hart ausgehandelt! "Was überchumi, wenni…" 4 Mutige (Gruppenzwang) stürzten sich in den super kalten See und schwammen ihr angekündigtes Programm.
Nach dieser Erfrischung machten wir uns hoch über den Grat zum Klein Allalin. Bis auf 1-2 Stellen ist es einfach, aber doch teilweise ausgesetzt. Die kurze Schlüsselstelle hatte es in sich. Die grösseren erreichten die Griffe und kletterten, die kleineren haben einen "Hauruck-Hochflug" genossen. In der Hütte war viel los bei diesem bombastischen Wetter, wir waren 9 Personen in einem 9er Zimmer. Super, wie auch das Essen.
Am nächsten Tag ging es via den Hohlaubgletscher, durch die Moräne mit Seen zum Allalingletscher. Dort wurden die Steigeisen montiert, Pickel hervorgenommen und los ging es. Den Jungs gefielen die Spalten, Bäche und Seelein auf dem Gletscher. Natur pur. Am Schluss durfte für die Jüngsten das Pickeln auf der Baustelle nicht fehlen. Via Schwarzwaldalp erreichten wir Mattmark und eine Portion Pommes mit Rivella war hochverdient. Bravo an die Jungs, die wunderbar mitgemacht und viel geleistet haben.
TN: Stefanie, Dani, Gilles, Laurin, Lior, Luan, Luc, Niklas. TL: Bruno
Fr 15. Aug. 2025
Claridenüberschreitung, Schärhorn
Nachdem wir uns alle auf dem Klausenpass eingefunden hatten, stiegen wir wohlgelaunt Richtung Chammliloch. Beim Eiswändli (inzwischen einfacher geworden) zogen wir Steigeisen an und über den Gletscher erreichten wir den Einstieg zum Clariden Vorgipfel. Das Bein in der Spalte war das Salz in der Suppe ;-). Bald konnten wir den ersten Gipfel feiern und machten uns auf den etwas exponierten Abstieg. Am Fuss des Gipfelaufbaus des Clariden ging es dann mit der Kletterei los, die mit Hilfe der vielen Ketten sehr entschärft ist (aber auch sonst nicht so schwer wäre). Das System des laufenden Seils bewährte sich erneut und wir überholten trotz 9 Teilnehmern in drei Seilschaften eine andere Gruppe. Trotz der guten Stimmung und der schönen Aussicht verweilten wir nicht zu lange auf dem Gipfel, da Gewitter gemeldet waren. Der “Normalabstieg” auf den Gletscher sah nicht sehr einladend aus und wir versuchten uns am Neuen. Mit 9 Personen war das eine kleine Herausforderung, die dank den Teilnehmern jedoch tiptop gelöst worden ist. Dann galt es noch, über die Gletscher die Planurahütte zu erreichen. Warum wohl die Spur zweimal auf einer Längsspalte verläuft??? Ein oder zwei Pippi später erreichten wir den gewaltigen Windkolk vor der Hütte. Das ist immer wieder (und immer noch) ein sehr beeindruckender Anblick. Die Hüttenwartin war leider nicht so gut gelaunt wie beim letzten Besuch, wir hatten aber gute Liegeplätze und das Essen war OK. Wir genossen den Ausblich auf den mächtigen Tödi und mit wenigen Ausnahmen die wunderbare Abendstimmung.
Die Prognose für den nächsten Tag war wenig versprechend, trotzdem sassen wir um halb fünf mehr oder weniger wach vor dem Frühstück. Bald ging es los, Steigeisen an und lange über den Gletscher Richtung Einstieg. Bei der “Abzweigung” zum Abstieg gab es eine kurze Diskussion (der Himmel war noch wolkenfrei), ob wir absteigen oder weiter hochsteigen sollten. Die Meinungen gingen ziemlich auseinander, da es auf Grund des aktuellen Regenradars offensichtlich nicht möglich war, ohne Gewitter den Gipfel zu erreichen und abzusteigen. Der TL gab dann vor, noch eine halbe Stunde zu gehen, was sich auf Grund der gewaltigen Spalten wohl für die meisten gelohnt hat. Dann kamen die ersten Wolken hoch und wir stiegen Richtung Chammlijoch hoch. Dabei gab es auch die Gelegenheit, andere vorausgehen zu lassen. Überraschend tauchten grosse, teilweise arg versteckte Spalten auf und der Vorstieg wurde etwas herausfordernd. Ohne Zwischenfall erreichten wir wieder das Eiswändli und nutzten die Gelgenheit für Verankerungs- und Rettungsübungen. Nach einem weiteren schönen und gemütlichen Stopp erreichten wir mit den ersten Regentropfen den Parkplatz. Wie auf dem Regenradar ersichtlich, gab es eine halbe Stunde später bereits grosse Gewitter um den Gipfel.
Auf der Hotelterrasse und bei Sonnenschein liessen wir die Tour in Altdorf ausklingen.
Super und effizient gemacht, wir mussten nicht bereuen, dass wir so viele mitgenommen haben. Grosses Merci an die Teilnehmer Chrigu, Ruben, Karin, Jonathan, Mirka, Mattieu, Dominik und Valerie.
Fr 8. Aug. 2025
Gletcherwanderung von Hütte zu Hütte
Tip top tour!
Daniel a une excellente connaissance de la lieu et j'ai pu suivre en toute confiance.
Les glaciers était plutot "secs" et on avait trés bonne visibilite.
J1 – Fieschalp – Marjelensee – Konkordiahutte
J2 – Konkordiahutte – Finsteraarhornhutte
J3 – Finsteraarhornhutte – Oberaarjoch – Grimsel.
Video de la sortie:
Sa 2. Aug. 2025
Weissmies
Because we were a very international group, it was best for us all to speak English, so the report is also in English ;-)
We sarted our trip from Sass Almagell, but not before Antal organized the best Apricot Cake in town, which was freshly made and still hot. With fresh energy we started the accent to the Almageller hut in some slight drizzle, thick clouds covering the big mountains, but beautiful scenery of the valley.
After we had a short lunch in the hut we went around the hut to practice walking with the short rope over easy terrain and micro pitches on more difficult boulders. (This training showed very helpful the next day….) Also a quick repetition on crevasse rescue showed that it’s always good to practice now an then.
After a “restful” night in the separate hut of the Almageller hut (which was excellent to not be in the main hut) we started in the dark towards the Zwischenbergpass. From there we went first over a small firn field and then up to the ridge, where the raising sun warmed us. First without rope and then with short rope we were climbing the beautiful SSE ridge with wonderful views over so many 4000m peaks. The training from the day before was now very helpful. The conditions were really good so we only mounted the crampons right below the summit ridge to cross over to the main summit.
After a short rest we descended down the steep slopes of the Triftgletscher, which was very well walked already by the many people coming up from this side. Nevertheless, it was also here a very good training ground for practicing the different rope techniques, while walking over this glacier with large crevasses left right and center.
After lunch in the Hohsaas Restaurant we went down with the cable car to save our knees from the long decent towards Saas Grund.
Thanks to Antal for guiding, it was a pleasure to follow and learn from you.
Participants: Thomas, Fabian, Paulina, Sebastian und Marius.
Video by Marius: https://youtu.be/WIUWe9pkOlg?feature=shared
Sa 19. Juli 2025
Mehrseillängen im Grimselgebiet
Die Erkenntnisse des Wochenende:
- Zu sechst im vollgepackten Mobility Auto fühlt sich an wie Familienferien
- Es gibt in Wilderswil einen schönen Klettergarten, sehr wenig Zustieg, auch einfache Routen, nicht sehr speckig :-)
- Wenn der Wetterradar sagt, dass so richtig Regen kommt – dann sollte man nicht trödeln, sondern besser – so wie wir :-) - mit den ersten Tropfen am Auto sein
- Meiringen hat mehr zu bieten als die Touristenmeile, die Kirche ist historisch interessant und schön
- Die Käsi in Meiringen hat auch ein gutes Glace, z.B. Baileys. Zugänglich ausserhalb Öffnungszeiten mit schweizer ID!
- Es gibt Herbergen in der Stadt mit Feeling wie in der Hütte
- Im Bahnhöfli lohnt es sich, zum Essen am Abend zu reservieren.
- Wenn man beim Räterichsboden aus dem Auto aussteigt und es einen vor Wind fast umhaut, kann man trotzdem gut an den Seeplatten klettern.
- Grimselplatten sind eine Kletterart für sich – die Aussicht aber mega.
- (Gruppen-)Abseilen geht auch am Einfachseil.
- Manche Kletterer bekommen nie genug und drängen noch in einen andern Sektor (Azalee Beach) und kommen dann zu spät
Vor allem: Es hat mega Spass gemacht, mit euch das zwischendurch verregnete Wochenende zu verbringen, im Migros abzuhängen, sich auf die rutschigen Platten zu wagen, den Mut beim Abseilen zu wagen.. Danke für eure Verständnis (bei Irrwegen) und Geduld (beim Zuspätkommen).
Ach, und hab ich schon erwähnt, dass die Glace in Meiringen echt fein sind? ;-)
Fr 11. Juli 2025
Combin de Corbassière, 3716
Bei perfekten Wetter machten wir uns von Mauvoisin auf den Weg über den Col des Otanes. Die Steinböcke enttäuschten nicht und lagen gut sichtbar in der Nähe des Weges auf fotogenen Felsvorsprüngen. Auch Edelweiss und Türkenbundlilie stellten sich zur Schau (wobei wir bei den Edelweiss nicht immer grad präsent waren...). Vom Col eröffnet sich die fantastische Sicht auf die Combins, auch der Panossière stellt sich mächtig zur Schau. Bald war die Hütte erreicht und nach einem gemütlichen Nachmittag, Glassplittern im Salat und pampigen Pasta legten wir uns bald ins Bett. Bald läutete auch der Wecker (nicht jeder war glücklich darüber, aber Frühstück um 4 bedeuted Wecker um 03:30 Uhr). Nachdem alle mehr oder weniger wach waren, zogen wir (vermindert um ein Knieproblem) los, kurz über den Wanderweg, dann durch die in der Dämmerung unüberichtliche Moräne und quer über den Gletscher zum Einstieg. Die am vorigen WE gewählte Passage war noch gut begehbar und bald erreichten wir den Einstieg zum Couloir de la Cascade. Auch dieses war zügig überwunden und bald standen wir zwei Gletscherterassen höher beim Einstieg in den Grat. Nach einem Blick auf den “Normalabstieg” entschieden wir uns, wieder den Grat abzusteigen. Zuerst aber hinauf, was sich doch etwas in die Länge zog und ettliche Lungen zu überdurchschnittlicher Leistung ermunterte (sei es wegen der Anstrengung, der Höhe oder den Zigaretten...). Bald waren alle auf dem Gipfel und genossen die spektakuläre Aussicht dermassen, dass wir das gemeinsame Foto glatt vergassen. Der Abstieg über den Grat zog sich, dafür war der Gletscher unangenehm zu gehen. Der Neuschnee deckte die Mulden des Altschnees zu und man rutschte ständig auf irgendeine Seite weg. Der Schnee im Couli war auch sehr unregelmässig fest, zumindest konnte man einigermassen Trittspuren anlegen. Danach einfacher Gletscher, Gegenanstieg und noch einmal Erholung in der Hütte. Im Abstieg nach Fionnay gaben wir uns grosse Mühe, die Teilnehmer des X-Alpine Rennens nicht allzufest auszubremsen. Ab Fionnay wieder alle vereint, zwängten wir uns durch das Verkehrschaos zum nächsten Aprikosenstand und verabschiedeten uns von dieser schönen Tour und unseren Kamarädli im jeweils anderen Auto. Merci!
Roland unterwegs mit Chrigu, Ruben, Karin, Jonathan, Mirka (offiziell!), Mirko
Mi 9. Juli 2025
Sigriswiler Rothorn mit Schafsloch
Kein Sigriswiler Rothorn da Boden viel zu nass ! Wir bleiben aber nicht zu Hause und entscheiden uns für eine Ausweichtour: Eggenschwand (Kandersteg) – Waldhaus – Gurnigel – Arvenseeli –Eggenschwand. Der starke Regen von Montag und Dienstag hat die Arvenseeli wieder etwas aufgefüllt und die Kander kommt mit Schuss die Schlucht hinunter ! Pique-nique am Seeli mit Sicht auf den mit Schnee bedeckten Gipfel, ein frisches Bier und Alpkäse in Spittelmatte, wir bereuen den Sigriswiler Rothorn nicht zu stark ! Und verschoben ist nicht aufgehoben: durch den Schafsloch könnten wir im Herbst oder nächstes Jahr immer noch mal gehen !
Sa 5. Juli 2025
Tourenleiter- und Vorstandsevent Blüemlisalp
So 25. Mai 2025
Ausbildung Alpin Klettern
Sa 10. Mai 2025
Erste Hilfe - Wandern und Bergsteigen
… wie schon im letzten Jahr – ein hervorragender Kurs mit viel Input und vor allem viel Gelegenheit zum Üben! Themen wie ABCDE, Verbände Anlegen, Rucksackapotheke, Steinschlag, Gefahrenzonen, Einsatz der Rettungsdecke… und viele lehrreiche Szenarios zum Üben und Lernen!
Danke an Christian für den tollen Kurs, an Willy und Team für die hervorragende Bewirtung im Jurahaus und an alle für das schöne Wochenende! Sabine.
Fr 9. Mai 2025
Orientierung mit Karte und Kompass für Einsteiger
…. um nicht viel Zeit mit der Anreise zu verbringen, trafen wir uns bei gutem Wetter am Freitag abend in Biel am See – nach einer kurzen Einführung zum Karte lesen haben wir Standortbestimmung mit Kompass und dann umgekehrt das Laufen mit Kompass nach Bestimmung des Azimut aus der Karte geübt, bevor wir uns anschliessend noch zu einem Getränk zusammen gesetzt haben :) Danke an alle fürs mitmachen! Das Fotografieren hab ich leider dabei vergessen…;) Sabine.
…. um nicht viel Zeit mit der Anreise zu ...
So 4. Mai 2025
Clean-Up-Tour Gstaad
– mangels weiterer TN haben wir uns zu zweit dem Cleanup angeschlossen ;) - nach einem kurzen Café mit Gipfeli ging es ans Müll sammeln bei Saanenmöser / Gstaad im Pistengebiet – das Wetter war gar nicht so schlecht (wir wurden nur 1 x nass) und wir konnten die Wanderung sogar richtig geniessen – insgesamt ein cooles Event ;)
https://cleanuptour.ch/event/gstaad/
Sabine und Sabina
Sa 3. Mai 2025
Klettern im Klettergarten Ausbildung
Ausbildung im Klettergarten
Trotz anfänglich widrigen Bedingungen haben wir im Verlauf des Tages einige Sonnenstrahlen und am Ende dann aber eine richtige Brause Regen erwischt.
Ausbildung am Felsen mit einer internationalen Gruppe, zwei davon erst kurz im SAC Biel/Büren angekommen – herzlich willkommen bei uns und auf viele künftige Touren mit euch.
Frank
Sa 26. Apr. 2025
Auf nach Draussen
Morgens war es noch recht frisch, um nicht zu sagen kalt. Aber nachdem wir uns alle gefunden, waren wir nicht mehr aufhalten:
Was ist anders am Draussenklettern? Es geht mehr um Fusstechnik, Zustieg zum Fels und Wetter (siehe Temperatur ;-) ), aber auch die Express müssen eingehängt werden und beim Vorstieg oben gefädelt werden. Und warum sind nur alle Griffe grau statt bunt, und so schlecht sichbar?
Zuerst haben wir mit ein paar Traversen das saubere Positionieren der Füsse geübt, um wieder Vertrauen zu bekommen.
Dann wurde fleissig geklettert, und es kamen sogar ein paar Sonnenstrahlen raus.
Gegen 17 Uhr dann (endlich) alle müde.
Eh, mais oui, c’était un groupe surtout francophone! La prochaine fois, je vais faire le rapport en français, promis!
Fr 25. Apr. 2025
Barre des Écrins (4102 m)
Freitag
- Abfahrt 4:00 in Biel - Loslaufen 10:00 in Ailefroid - sehr heiss - viele Spitzkehren - Ankunft Refuge des Écrins 14:00 - Üben T-Verankerung
Samstag
- 5:45 Start - Gipfel Barre des Écrins via Face du Nord erreicht - Dôme de Neige ebenfalls erreicht - zwei 4000er gemacht - super Abfahrt bei (noch) super Wetter - 15:00 zurück beim Auto - frühere Heimreise, weil Schnee gemeldet - Zvieri in Briançon - Nachtessen in Aix les Bains am See - Mitternacht zuhause
Sonntag
- 10:30 La Heutte - Biken & MSL klettern in Schilt - Voie Normale - bei schönstem Wetter
Was für ein Weekend! Danke an Peter fürs Leiten und alle die mitgekommen sind!
So 13. Apr. 2025
Ausbildung Alpin Klettern - Brüggli Grat
Sa 12. Apr. 2025
Wildhorn
Schnidehorn am Samstag, aus Iffigenalp
Wildhornversuch am Sonntag.
Sa 12. Apr. 2025
Mont Dolent
Fr 4. Apr. 2025
Mont Velan
Bei Hammerwetter starten wir zu sechst etwas oberhalb von Bourg Saint Pierre unsere Tour auf den Mont Vélan. Zuerst heisst es tragen. Wie überall in der Schweiz hat es in der Region wenig Schnee und unten quasi gar keinen. Die Tragstrecke ist allerdings länger als erwartet und wir müssen die Ski bis 2030 Meter hoch tragen, bis wir sie anschnallen können. Es ist sehr warm und windstill, der Schnee mehrheitlich noch perfekt für den Aufstieg. Nur 20 Personen übernachten in der Hütte und nicht alle besteigen den Mont Vélan – super! Von den 6 Teilnehmern sind 4 Tourenleiter, entsprechend wird viel gefachsimpelt. Die Stunde der Wahrheit folgt schon am nächsten Morgen (nachdem der Tourenleiter nochmals zurück in die Hütte musste, umd die vergessene Trinkflasche zu holen...), der Übergang über den Col de la Gouille ist ununterbrochen exponiert und weist doch einige heikle Stellen auf. Auf dem Glacier du Sorey steigen wir dann auf einer westlich gelegenen Spur auf, da von unten nicht ersichtlich war, ob die mittlere, etwas kürzere Route, sicher zu begehen ist. Zum Schluss noch eine kurz sehr steile Flanke und wir stehen alle auf dem Gipfelplateau bei strahlend blauem Himmel und ohne Wind.
Das grandiose Panorama verwirrt wegen dem ungewohnten Standpunkt (Strahlhorn rechts vom Matterhorn, hä?), aber leider können wir den Ausblick nicht sehr lange geniessen (schade...), es wartet der Gegenanstieg auf den Col de la Gouille und die Sonne brennt auf die steilen Hänge. Die Abfahrt über den Gletscher mit abwechslungsreichem Schnee ist schnell hinter uns gebracht und wir schnallen die Ski wieder auf. Ein grandioser Knoten im Seil ;-) hält uns noch ein paar Minuten auf, dann geht es wieder in die Vertikale. Trotz der langen Tour klappt die Überschreitung auch das zweite Mal recht effizient, keine Selbstverständlichkeit bei 6 Teilnehmern in zwei Seilschaften! Merci Mathieu für das Führen der zweiten Seilschaft, super gemacht! Die Abfahrt war oben noch sehr gut, unten dann für die schwereren Personen doch schon zu weich. Alle (fast) heil unten, alle waren auf dem Gipfel – Bravo!
Roland unterwegs mit Katrin, Dominik, Johann, Anis, Mathieu
Gespräch im Restaurant nach der Tour:
Was hast du mit deinen Fingern gemacht? Ich habe beim Skifahren im weichen Schnee die Hand an einem Felsen angeschlagen. Das musst du desinfizieren, im Altschnee hat es sehr viele Bakterien. Das hat dermassen geblutet, das muss man nicht mehr desinfizieren.
Di 1. Apr. 2025
Adonis in Turtmann / VS
Perfekter Zeitpunkt erwischt für die seltene Blume “Adonis” die gelb leuchtenden Pflanzenbüschel!
So 30. März 2025
Mittaghorn 3893m - Anungletscher nach Blatten
Lange sah der Wetterbericht nicht gerade vielversprechend für unsere Skihochtour im Jungfraugebiet aus. Doch je näher der Sonntag rückte, desto optimistischer wurden die Wettermodelle – ein gutes Zeichen für uns. Der Wind hielt sich in Grenzen und so machten wir uns mit Vorfreude auf zum Louwihorn. Der gemeldete Nordwind fegte ab und zu ziemlich stark über den Gletscher, was nicht immer angenehm war. Wir erreichten den Gipfel und wie durch ein Wunder legte sich der Wind für ein paar Minuten. Ein perfekter Moment, um den atemberaubenden Blick auf die schneebedeckten Berner Alpen zu geniessen.
Die anschliessende 1000-Höhenmeter Abfahrt waren ein Traum, gute Schneeverhältnisse und ein grandioses Panorama vor uns. Kurz vor der Hollandiahütte wurden wir Zeugen eines beeindruckenden Naturschauspiels: Ein Serac brach am Aletschhorn ab und löste eine kleine Lawine aus. Ein faszinierendes Erlebnis. In der Hütte erwartete uns eine warme Stube und ein köstliches Abendessen, das wir nach diesem Tag mit grossem Appetit genossen.
Die Vorhersage für Montag hiess erneut starker Wind in der Nacht, der sich am Morgen legen sollte. Doch beim Frühstück wurde schnell klar: Der Sturm war zurück. Dennoch brachen wir auf mit einer Alternative im Kopf. Spätestens vor dem Einstieg unter dem Anujoch war die Entscheidung schnell klar, mit so viel Wind auf dem Grat des Mittaghorns, setzten wir Plan B um und kehrten ab zur Aebnifluh 3961müM.
Der Gipfel war bald einmal erreicht und der Wind blies uns mit voller Wucht entgegen.
Die kurze und schöne Abfahrt entschädigte uns für den Morgens hart gefühlten Windchill. Das kurze Schiebestück über den Gletscher hatten wir schnell hinter uns, und schon tauchten wir in die bekannte Lötschenlücke ein. Von dort bis nach Blatten war der Schnee hart gefroren und teilweise schwer fahrbar.
Ein schönes Abenteuer, das wir mit einem wohlverdienten Apéro auf der sonnigen Terrasse des Restaurants Edelweiss ausklingen liessen.
Merci für die Erlebnisreiche Tour Claire, David, Jérome, Johann, Thomas (aka Hoffotograf) und Bruno TL
So 30. März 2025
Chaiserstuel
Anstelle Chaiserstuel haben wir Sonne, Aussicht und gute Verhältnisse am Hohture (Rothwald, Simplon) gefunden :) - Nach Start in Gantherwald ging die anfängliche Wolkendecke bald zurück – so dass wir bereits beim Zwischenstopp Hohliecht einige schöne Ausblicke geniessen konnten, bevor wir dann in der Sonne noch die letzten 200 hm zum Hohture gingen – dort konnte man dann Wasenhorn, Furggubaumhorn und Bortelhorn in (noch) winterlichen Kleid aus der “Nähe” betrachten. (sabine)
Sa 15. März 2025
Galenstock 3586
So 9. März 2025
Mauerhorn
Super Skitour mit Super Teilnehmer.
Wir konnten den Schnee bis zum letzen Fleck nutzen.
So 9. März 2025
Skitouren im Wildstrubelgebiet
Mit sehr unsicherer Wetterprognose starteten wir unsere Tourentage ab der Gemmi. Vorher hatten wir noch einige Herausforderungen mit Leukerbad zu bewältigen; dort scheint es üblich zu sein, dass der Bus zur Gemmibahn abfährt, während man aus dem Bus von Leuk aussteigt und so fort ... Aber schliesslich liess man auch Margreth auf die Gemmibahn und wir konnten losziehen. Nein, Stopp! Da war noch was: zuerst ein LVS das nicht funktioniert hat, danach eine akrobatische Sturzeinlage, die glücklicherweise keine Verletzung nach sich zog.
Das erste Ziel war das Daubenhorn, das wir bei guten Bedingungen und mit viel weniger Wind als gemeldet, alle glücklich erreichten. Nach der Abfahrt bei unerwartet guten Bedingungen plünderten wir unser beim Aufstieg eingerichtetes Depot und starteten bald den Aufstieg zur Lämmernhütte. Wir nahmen die Normalroute, da der Tag schon warm war und bei der Umgehung der Steilstufe Fischmäuler drohten. Mehr oder weniger entspannt (je nach Skibreite) meisterten wir die Steilstufe und erreichten bald die Hütte. Nach einem unterhaltsamen, aber ziemlich verlogenen Abend (Herr und Frau Meier lassen grüssen) und einer mehr oder weniger gut verbrachten Nacht starteten wir unsere Tour auf den Wildstrubel Mittelgipfel. Es schneite und nach etwas über einer Stunde standen wir im dichten Nebel. Nach einer kurzen Diskussion entschieden wir uns, übungshalber ein Biwak zu bauen. Da wir alle warm haben wollten, schaufelten wir natürlich zu viel, aber wir hatten nach kurzer Zeit zwei ansehnliche Gräben, die wir mit Skis deckten und besprachen, was wir im Ernstfall anders machen müssten. Wir packten zusammen und wollten bis auf den Gletscher weiter aufsteigen. Aber das Wetter besserte sich dermassen, dass wir bei super Bedingungen bis zum sonnigen aber windigen Gipfel hochsteigen, oder besser hochspuren konnten. Die Aussicht auf die Gipfel mit den vom Wind getriebenen Wolkenfetzen und Türmen war dramatisch.
Pulverschnee! In dieser Saison ein seltenes Erlebnis, wir genossen es umso mehr. Unten gab es dann mehr alte Spuren und weniger Neuschnee, eine gute Gelegenheit, an der Sonne noch einmal die Rucksäcke von Essensresten zu befreien. Wieder zurück bei der Lämmernhütte übte eine Gruppe gewissenhaft die Spaltenrettung. Danke für den Einsatz!
Nach einem weniger verlogenen Abend und einer mehrheitlich besseren Nacht stiegen wir wieder auf wenig frischem Neuschnee Richtung Rote Totz Lücke auf und fuhren auf der anderen Seite hinunter. Nach wenigen Metern verschwanden die alten Spuren und mit ihnen jegliche Konturen. Ein Freiwilliger fuhr blind voraus, damit alle anderen dank der Spur den schönen Schnee geniessen konnten. Merci Michu! Danach wurde wieder angefellt und wir spurten die steilen Hänge Richtung Chindbettipass bei mehrheitlich guten Bedingungen. Alle meisterten dies souverän und nach der relativ steilen Abfahrt auf recht harter Unterlage streckten wir unsere Beine zufrieden mit den vergangenen Tagen auf der Sonnenterasse des Restaurants beim Skilift auf der Engstligenalp. Danke den Pommes Spendern Lisa und Roman, dem Seilmuli Ruben für die starke Unterstützung, Michu für die gute Kooperation und allen anderen für das gute Gelingen dieser Tourtage (und natürlich für die gespendeten Getränke!).
Roland
