Tourenprogramm gesamt Sektion
Bot. Exkursion Lötschental
Datum: 6./7. Juni 2026
Teilnehmer/innen: 13 Personen: Beatrice Meinen, Clara Zemp, Cristina Asiain, Fanny Kupferschmid, Karl Ziegler, Marianne Stüssi, Mirka Stilipova, Ruedi Kipfer, Susanne Hilpertshauser, Theres Meyer, Trudy Schmalz, Urs Känzig (bot. Leiter), Ueli Hug (techn. Leiter)
Anreise: 2 Teilnehmerinnen reisten mit dem Auto an, die übrigen mit dem ÖV. Die Gruppen aus Biel (6) und Büren (7) trafen sich im Zug in Lyss.
Tourenbeschreibung: Kurz vor 08:00 Uhr verlassen wir die Bahnhöfe Büren bzw. Biel. Da sich das einzige Restaurant von Ferden im Umbau befindet, wird die Tour unmittelbar nach Ankunft des Buses in Ferden um ca. 10:15 begonnen. Via Krummenalp erreichen wir am Samstag nach rund 6 Std. die Lauchernalp. Der Aufstieg Richtung Kummenalp war steil, aber kombiniert mit den interessanten botanischen Erläuterungen von Urs gut machbar. Im Hotel zur Wildi können wir vorzüglich in 2er- und einem Einzelzimmer übernachten. Am Sonntag beschreiten wir wegen einer Sperrung im Bergsturzgebiet eine Schlaufe unterhalb des Spalihorns und kehren via Weritzstafel wieder zurück zur Lauchernalp. Dort steigen wir via Bergstation der Lauchernalpbahn ins Tal nach Wiler ab, wo wir nach wiederum rund 6 Std. die Tour beenden. Die Bergsturzstrecke zwischen dem Kleinen Nesthorn und Blatten beobachten wir diskret aus der Ferne vom Gegenhang aus. Die im Tal abgelagerte Geröllmass ist beeindruckend. Nach einem Restaurantbesuch treten wir die Heimreise an und erreichen unsere Heimbahnhöfe zwischen 18 und 19 Uhr.
Beobachtungen: Es konnte auf saurem Untergrund eine reichhaltige Flora verschiedener Höhenstufen (von der oberen montanen, über die subalpine bis zur unteren alpinen Stufe) im blühenden Frühlingszustand beobachtet werden. Dank Hinweisen der Reptilienspezialistin Funny Kupferschmid, die als Teilnehmerin dabei war, konnten wir zudem 4 Aspisvipern beobachten. Im Gebiet kommen folgende Vipernarten vor: Die Aspisviper (liebt wärmere und trockenere Lebensräume) und die Kreuzotter (liebt kühlere und feuchtere Lebensräume).
Schwierigkeit/Wetter: Die Tour war technisch wenig anspruchsvoll, konditionell aber fordernd. Sie konnte bei angenehmen Temperaturen, ohne Niederschlag sowie schattenspendender Bewökung (am Samstag mehr und am Sonntag weniger) durchgeführt werden.
Kennziffern: 16.5 km Horizontaldistanz, 1'125 m Aufstieg, 1’099 m Abstieg, 2’185 m höchster Punkt und 1’374 m tiefster Punkt.
Foto-Herkunft: Die angeschriebenen Fotos stammen von den Tourenleitern. Die übrigen wurden von einer Teilnehmerin hochgeladen.
Der Berichtverfasser
Ueli Hug

